Tanja BullertSozialarbeiterin, Sozialpädagogin, Beraterin und Referentin

Schön, dass Sie auf meiner Seite sind!

Prävention von und Intervention bei sexualisierter Gewalt bewegen mich seit mehr als 20 Jahren. Lange habe ich mich persönlich und politisch mit dem Thema Sexualisierte Gewalt auseinandergesetzt. 2011 machte ich mich dann in dem Bereich als erste Freiberuflerin in Berlin selbstständig. Mit meinem Unternehmen tabumove – Kinderschutz & Kunst, später tabumove – Konzepte für sexuelle Unversehrtheit, habe ich bis 2014 in pädagogischen Kinder- und Jugendeinrichtungen und bis 2015 im Hochschulkontext gearbeitet. 2014 nahm ich das Studium der Sozialen Arbeit auf. Ich erhielt unter anderem Einblicke in Geflüchtetenunterkünften und in internationale Forschungsprojekte. Während meines Praxissemesters sammelte ich in der Mut-Stelle Berlin wichtige Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen mit kognitiver Behinderung. Die Ombudstelle berät Betroffene von sexualisierter Gewalt. Obwohl es die Studieninhalte selten vorgaben, passte das Thema in nahezu jedes Seminarfach. Im Zuge meines studentischen Engagements unterstützte ich die Frauen*beauftragte und initiierte und begleitete die Aufarbeitung eines Verdachtsfalls. Aktuell arbeite ich als Reintegrationskraft in einem Neuköllner Schulprojekt.
Sexualisierte Gewalt kann überall dort passieren, wo Menschen regelmäßig zusammenfinden. Auf meiner Homepage finden Sie Angebote in Form von Vorträgen, Seminaren, Workshops und Beratung für Organisationen, Träger und Institutionen. Der Schutz vor sexuellen Übergriffen ist ein Menschenrecht. Ich biete Ihnen an, ein passgenaues Konzept für Ihre Einrichtung zu erarbeiten, um ein Klima zu schaffen, das potentielle Täter:innen abschreckt. Mithilfe einer transparenten Strategie und zielgerichteten Fortbildungen können wir gemeinsam eine Kultur des Hinschauens etablieren. Für diese Arbeit brenne ich. Gerne unterstütze ich Sie bei der Entwicklung und Umsetzung Ihrer Vorhaben. In meinen Veranstaltungen lernen die Teilnehmer:innen die Grundsätze von Prävention und Intervention kennen und anwenden. Mit meiner Empathiefähigkeit, Flexibilität und Kontinuität gelingt es mir, die Spannungen, die dieses Thema bewirken kann, offen und locker anzugehen. Fühlen Sie sich ermutigt und tragen Sie mit zur Enttabuisierung von sexualisierter Gewalt bei.
Ich freue mich, Sie kennen zu lernen!
TABUMOVE ist am ehesten ein Gefühl. Statt einer griffigen Definition beschreibe ich lieber die Idee dahinter: Sexualisierte Gewalt ist kein Gesprächsthema wie Motorräder, der neueste Kinofilm oder der letzte Urlaub. Doch genau das wünsche ich mir. Scham und Schuldgefühle sollen fortbewegt werden, damit bewegende Gespräche stattfinden können. Das Thema soll bewegt werden, damit die Enttabuisierung vorangebracht und Klartext zum Normalzustand wird.
TABUMOVE möchte mit Ihnen gemeinsam einen präventiven und intervenierenden Weg gehen, um potentielle Opfer besser schützen zu können und um es potentiellen Täter:innen möglichst schwer zu machen.
Mitinitiatorin des Betroffenenrats des UBSKM- Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-W. Rörig
Mitgestalterin der Reformierung des Bundeskinderschutzgesetzes – BKiSchG (2011)
Mitgestalterin der Leitlinien des Ergänzenden Hilfesystems (EHS) für die Beantragung von Therapie- und Sachleistungen für Betroffene zur Überbrückung bis zur Reformierung des Opferentschädigungsgesetzes (OEG)
Mitglied der Offenen Gruppe Politische Selbstorganisierung in Berlin von Betroffenen* von sexualisierter Gewalt in der Kindheit oder Jugend, die sich in aktuelle Diskussionen einbringt
Mitglied des Betroffenenrats von S.I.G.N.A.L. e. V., Fachstelle Traumanetz Berlin
Mitgründung der Awareness-Gruppe ASK Gerd*a (Antisexistisches Kollektiv Gerd*a), Berlin
Gründung der Gruppe Verlassene Eltern, Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum Neukölln, Berlin
Studierendenvertretung im Akademischen Senat der Alice Salomon Hochschule Berlin in Zusammenhang mit einem Verdachtsfall von sexualisierter Gewalt gegen einen Dozenten. Erarbeitung der ASH-Leitlinien zum Umgang mit, sowie Enttabuisierung von sexualisierter Gewalt im Hochschulkontext durch Gründung von Arbeitsgruppen, Infoveranstaltungen und Diskussionsrunden
 
Interview zur Mitarbeit im Betroffenenrat: Newsletter 2/2020 von der S.I.G.N.A.L. e. V., Fachstelle Traumanetz Berlin
BA Abschlussarbeit: Behinderung und sexuelle Selbstbestimmung – Sexualassistenz und Sexualbegleitung für Menschen mit kognitiver Behinderung; Betreuer:in: Prof. Dr. Swantje Köbsell und Dr. Holger Braun-Thürmann
Universidad Autónoma “Benito Juárez“ de Oaxaca, Mexiko; Aufbau der hochschulinternen Wiki-Plattform Intercambio de información – Das Netzwerk hinter dem Netzwerk -Wer arbeitet mit wem für was? – Ein forschendes Projekt zwischen Berlin und Oaxaca
Tabu Sexueller Kindesmissbrauch moved um den Runden Tisch
Berlin WoMan – Online-Magazin für Kunst/Kultur, Gesellschaft und Medien
Initiative Mutmachen – Sexualisierte Gewalt in der Kindheit
netzwerkBplus
Filmprojekt von Christoph Röhl
Kunstprojekt „Was sehen Sie, Frau Lot?“ Heinrich Böll Stiftung Berlin
Alice Salomon Hochschule Berlin und Tauwetter e. V.- Anlaufstelle für Männer*, die in Kindheit oder Jugend sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren, Berlin
Berliner Fachrunde gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend und Christian Bahls vom Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener des MOGiS e. V., Rostock
Berliner Fachrunde gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend und Pia Witthöft von der Mutstelle – Ombudsstelle für Menschen mit kognitiver Behinderung, Lebenshilfe Berlin
Wildwasser e. V. Berlin und Freiheitsredner, einem Netzwerk vom AK Vorrat (Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, bundesweit)